Donnerstag, 25. August 2011

Adams Erbe

Rosenfeld, Astrid: Adams Erbe. Diogenes Verlag.

In der Verlagsvorschau habe ich ein Interview mit der Autorin gelesen. Danach stand ihr Buch auf meiner Merkliste. Es hat auch gar nicht lange gedauert, bis ich es mir dann tatsächlich gekauft habe. Und gelesen habe ich es rasch, weil es mir sooo gut gefallen hat:
Erzählt wird in einer Rahmen- und Binnenhandlung vom Leben Edward Cohens in der Jetzt-Zeit, verwoben mit dem Leben seines Großonkels Adams Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts. Seit seiner Kindheit wird Edwards Art immer wieder mit der Adams vergleichen, sein Aussehen scheint zudem immer ähnlicher zu werden. Edward fragt sich: Wer war dieser Adam, das schwarze Schaf der Familie, an dem kein gutes Haar gelassen wird? Antworten erhält er von seiner Familie jedoch keine. Doch dann findet er Adams Geschichte auf dem Dachboden.
Diese lässt einen nicht mehr los. Man wird zurückversetzt in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Adams jüdische Familie plant die Flucht aus Berlin. Alles ist organisiert, doch plötzlich ist Adams große Liebe, Anna, verschwunden. Ohne sie will er nicht weg. Für sie nimmt er etliche Strapazen in Kauf, lügt, und kommt in brenzlige Situationen... Ob er sie wiederfindet?

Diese Frage war der Motor für lange Lesenächte, S-Bahn-Fahrten mit aufgeschlagenem Buch, und Mittagspausen, in denen das Essen fast zu kurz kam.
Es ist Familien- und Liebesgeschichte, traurig, witzig und spannend - einfach absolut empfehlenswert!




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