Donnerstag, 26. April 2012

Erdbeergsälz

Seit ich mich erinnern kann, haben meine Eltern ein großes Erdbeerbeet in ihrem Garten. In der Hauptsaison gab es sonntags diverse Erdbeerkuchenvariationen und unter der Woche einen schnellen Erdbeerquark oder -joghurt.
In Jahren mit einer richtigen Erdbeerschwemme bekam man auch noch von Nachbarn und Verwandten, quasi aus allen Richtungen, Erdbeeren angeboten und selbst gab man auch gerne ein eher großzügiges Kuchenstück weiter. ;-)
Ganz ehrlich: Das war manchmal zu viel des Guten!

Ich habe daher also vor ein paar Jahren - aus der Not heraus - einfach einmal einen Pack Gelierzucker von meinem Opa ausgeliehen und selbst gekochte Erdbeermarmelade ausprobiert. Damit habe ich großes Neuland betreten, denn von Haus aus werden bei uns Marmeladen gekauft, da a) nicht so zeitaufwändig und b) günstig und gut.
Das Ergebnis hat mich persönlich allerdings überzeugt, sodass ich auch in den folgenden Jahren immer mal wieder den Kochlöffel geschwungen und Erdbeermarmelade gekocht habe. Im letzten Jahr z.B. gemischt mit Rhabarber, dieses Jahr wieder einfach pur.






1kg geputzte Erdbeeren + 1 Pack Gelierzucker 2:1 haben bei mir drei mittelgroße Gläser gereicht.
 


Und einen Rest als Probiererle für den nächsten Morgen. :-) *lecker*







Die Erdbeere in schwarz-weiß ist von hier. Der Hintergrund ist nur ein Stück gepunktetes Geschenkpapier. *mag*
Die Etiketten sind schlicht, das mag ich am liebsten.




Ich mag "Gsälz" - das sagt man bei uns so. :-)

1 Kommentar:

  1. Es gibt eben keine bessere Marmelade als selbstgemachte Erdbeermarmelade. Freu mich schon so auf die Erdbeerzeit :)

    Liebe Grüße
    Anne

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