Samstag, 12. Mai 2012

Buchvorstellung: Donnerstag ist Veggietag

Immer noch komme ich sehr gut rein vegetarisch durch den Tag, vermisse das Fleisch und die Wurst bei den Mahlzeiten eigentlich nicht. :-)
Denke stattdessen häufiger über den Ursprung von Lebensmitteln nach, stöbere in Bio-Läden, plane den begrenzten Anbau eigener Tomaten auf dem Balkon bzw. von Gemüse bei meinen Eltern im Äckerchen...

Mein Freund und ich schauen seit unserem Zusammenziehen immer, dass wir ein warmes Gericht am Tag haben. Aufgrund unserer Arbeitszeiten haben wir uns für ein Vesper am Mittag und ein warmes Abendessen von Montag bis Freitag entschieden. Da muss es also in der Regel schnell gehen, der Hunger begleitet mich oft schon auf dem Nachhauseweg. ;-) Gut, wenn man ein Repertoire an unkomplizierten Gerichten angesammelt hat, die man mittlerweile aus dem Kopf ohne Kochbuch kochen kann!

Jetzt bin ich ja aber in die Situation gekommen, dass einige dieser vielfach erprobten Gerichte in irgendeiner Weise Fleisch/ Fisch beinhalten. Man könnte diese Komponente nun einfach immer weglassen. Aber das ist auf die Dauer langweilig!
Und ich ertappe mich doch manchmal dabei, dass ich die so entstandene vegetarische Version irgendwie mit dem Original vergleiche - und das leise Gefühl habe, einen Verlust auf dem Teller zu haben.

Also: Was tun? - Inspirationen sammeln, neue Rezepte ausprobieren, andere Gewürze zum Abschmecken verwenden...
Eine super Hilfe hierbei ist für mich das Kochbuch "Donnerstag ist Veggietag", das neben den eigentlichen (z.T. veganen) Rezepten auch noch Informationen zur vegetarischen Ernährung an sich, zu typischen Zutaten und Gewürzen usw. beinhaltet.




Der Grundgedanke hinter dem Buch: Einmal in der Woche vegetarisch essen. (Warum das gut für die Umwelt und für einen selbst ist, wird dort übrigens auch erklärt.)
Besonders gut gefällt mir dabei die Aufteilung der Gerichte nach Jahreszeiten. Es werden also immer saisonale Gemüsesorten berücksichtigt, was das Einkaufen sehr erleichtert.

Die Rezepte sind überwiegend unkompliziert und kommen i.d.R. ohne ausgefallene Zutaten aus.
Die Vielfalt reicht dabei von Suppenrezepten über Pizza und Aufläufe bis zu Pasteten und Frikadellen.
Die Gerichte sind daher auch keine Aneinanderreihungen von Tofuvariationen, und auch keine, bei denen man nur die Fleischkomponente weggelassen oder ersetzt hat.

Ist nicht allein schon das Titelbild *hmmmm, lecker*? :-D

Also ich werde mit Sicherheit noch viel im Buch blättern und Rezepte ausprobieren!
Es hat mich neugierig gemacht, auf Entdeckungsreise zu gehen: Was ist Tempeh? Wo finde ich "Garam masala"? Wie schmeckt eigentlich Estragon? etc.

PS: Weitere Informationen zur "Donnerstag ist Veggietag"-Initiative vom Vegetarierbund Deutschlands findet man übrigens hier.

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