Montag, 4. Juni 2012

Rezept: Holunderblütensirup

Vor zwei Jahren habe ich das erste Mal selbst einen Sirup aus Holunderblüten hergestellt. Er hat in den Flaschen im Keller bzw. im Kühlschrank wirklich lange ausgereicht. Wir haben ihn auf verschiedene Weise verwendet und genossen (!) - als Erfrischung in Wasser getrunken, Sekt damit aufgewertet, und auch in einer Biskuitrolle verwertet.




Auch in diesem Jahr waren wir wieder unterwegs und haben ein paar volle Blüten abgeschnitten, um neuen Sirup anzusetzen. Wenn man die wenigen restlichen Zutaten zu Hause hat, ist es eigentlich ganz simpel. Man benötigt lediglich ein paar Tage Zeit und Platz im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen, dunklen Ort.




Zubereitung:
Zuerst einmal schneidet man frische, volle Holunderblüten vom Busch (möglichst aus dem Garten, eher nicht vom Busch am viel befahrenen Straßenrand). Durch Schütteln oder Abzupfen kann man kleine Insekten oder welke Blütenblätter entfernen.

Die Holunderblüten (ca. 3 Hände voll) kommen zusammen mit einer in Scheiben geschnittenen Bio-Zitrone und einem Päckchen (5g) Zitronensäure in eine große Schüssel.

In einem Topf vermischt man 1l Wasser mit 1kg Zucker und lässt beides kurz aufkochen. Der Zucker sollte sich ganz auflösen, das Zuckerwasser dadurch wieder klar waren.

Das etwas abgekühlte Zuckerwasser schüttet man nun in die Schüssel und lässt es vollends auskühlen. Die Schüssel kommt dann für ca. 4 Tage in den Kühlschrank, wird anschließend abgeseiht und in verschließbare Flaschen umgefüllt.

Wenn man einen größeren Vorrat anlegen möchte, kann man die Mengenangabe natürlich beliebig multiplizieren.



Die niedlichen gepunkteten Etiketten bekommt man übrigens bei Small Treasures. *mag*


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