Mittwoch, 29. August 2012

Gelesen: Oliver Twist

Zwischen 1837 und 1839 erschien Charles Dickens' Roman "Oliver Twist" als monatliche Fortsetzung in einer Zeitschrift. Mit diesem und seinen anderen Romanen, z.B. "David Copperfield", wurde Dickens berühmt. Seine Geschichten drehten sich um die damalige Zeit, sein Schreibstil schilderte realistisch die Begebenheiten der armen Bevölkerung.




Oliver Twist wird als Waise in einem Armenhaus groß und leidet unter der strengen Führung und dem engen Regelkatalog. Schließlich flieht er aus dieser ärmlichen Umgebung und gerät an eine jugendliche Diebesbande. Oliver soll in das Stehlen eingelernt werden, wird jedoch bei seinem ersten Auftrag von der Polizei geschnappt. Glücklicherweise gerät er an einen freundlichen Herrn, der sich seiner annimmt und Oliver bei sich wohnen lässt und sich um ihn sorgt. Doch den Dieben und dem Bandenchef ist Oliver leider nicht das letzte Mal begegnet, und so gestaltet sich sein weiterer Lebensweg mit Höhen und Tiefen. Nach etlichen Wendungen wendet sich seinSchicksal letztendlich jedoch zum Guten.

"Klassiker" haben leider sicherlich bei vielen Lesern den Hauch von Schullektüre, weshalb sie nur noch selten gelesen werden. Aber ist es nicht - fernab der Schulbank - spannend zu erkunden, warum ein bestimmtes Buch zu einem Klassiker geworden ist? Oder warum ein Autor zu seiner Zeit so gefeiert wurde?
"Oliver Twist" jedenfalls hat mir mal wieder gezeigt, dass es sich lohnt seine Lesezeit auch einmal (wieder) für einen so genannten Klassiker zu verwenden. Jährlich erscheinen so viele Bücher, darunter grauseligster Schund. Man sollte seine Fühler auf der Suche nach der nächsten Lektüre auch mal wieder Richtung Klassiker-Regal ausstrecken, finde ich. Die Erfahrung lohnt sich!




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...