Sonntag, 4. November 2012

Gelesen: Sarahs Schlüssel

Das Mädchen hörte als Erste das laute Hämmern an der Tür. Ihr Zimmer lag der Wohnungstür am nächsten. Erst dachte sie, noch benommen vom Schlaf, es sei ihr Vater, der aus seinem Versteck im Keller hochgekommen war. Er habe seinen Schlüssel vergessen und sei ungeduldig, weil niemand sein erstes, schüchternes Anklopfen gehört hatte. Aber dann dröhnten Stimmen laut und brutal durch die Stille der Nacht. Das war nicht ihr Vater. "Polizei! Machen Sie auf! Sofort!"








Paris, im Mai 2002. Die amerikanische Journalistin Julia recherchiert für ihre Zeitung, um anlässlich des 60. Jahrestages von „la Grande rafle du Vel’ d’Hiv, dem Zusammentreiben mehrerer tausend Juden im Vel d'Hiv zum Abtransport in Konzentrationslager, zu berichten.
Was als reine Arbeit, dem Suchen nach Dokumenten und Zeitzeugen begann, endet mit der Entdeckung, dass die Lebensgeschichte eines kleinen jüdischen Mädchens bis in die Gegenwart der Familie von Julias Mann wirkt.



Kommentare:

  1. Danke für den Buchtipp!
    Ich habe noch nach einem Buch gesucht, dass ich auf einer 5-stündigen Zugreise verschlingen kann. Jetzt hab ich es gefunden :-)
    Viele liebe Grüße,
    Lum

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    1. Hallo Lum,
      und, hast du dir das Buch gekauft/ ausgeliehen und schon gelesen?
      Lieber Gruß.

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  2. Hallo Carmen,
    vielen Dank für deine Grüße. Mir gehts langsam besser. Wie lief denn dein Weihnachtsmarkt? wars erfolgreich?
    Liebe Grüße

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  3. Hallo Christina,
    über den Weihnachtsmarkt muss ich hier noch berichten, stimmt. Aber im Moment fehlt noch etwas die Zeit - kommt dann aber noch.
    Lieber Gruß.

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