Dienstag, 2. Juli 2013

Gelesen: Der weite Weg nach Hause

Wie viel wissen wir eigentlich über das Leben, das hinter einem Menschen aus einem anderen Land steckt?




In "Der weite Weg nach Hause" begegnen wir Lev in London, allein erziehender Vater aus einem osteuropäischen Land. Er hat seine Heimat verlassen, um in England genug Geld zu verdienen, um zu Hause seine Mutter und seine kleine Tochter versorgen zu können. Während er auf Jobsuche ist und mit Sprachhürden zu kämpfen hat, bekommt er glücklicherweise immer wieder Unterstützung durch andere. Lev hat zwar teilweise keine Wohnung, arbeitet in mehreren Jobs gleichzeitig, spürt Gewalt, bekommt Liebeskummer und letztendlich große Zweifel an seinem Plan, aber durch die aufbauende Hilfe von Kollegen und Gleichgesinnten, gibt er nicht auf.

Das Buch zeigt Regen- und Sonnentage, man freut sich auf der einen Buchseite und man ist traurig bei einer anderen Beschreibung. Dieses ungewisse Auf und Ab hat mich regelrecht an das Buch gebunden, so spannend fand ich Levs Geschichte. Ich kann es auch nur empfehlen!





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