Samstag, 2. November 2013

Anleitung: "Kaminholzengel"

Bei mir kreisen so langsam die Gedanken um Weihnachten und die kommende Adventszeit, erste Geschenke werden angefertigt, der eigene Wunschzettel geschrieben, die Dekovorschläge in den Kaufhäusern und Katalogen angeschaut...

Jetzt sind ruhige Wochenenden oder Abende der richtige Zeitpunkt, um noch in Ruhe etwas selbst zu machen, finde ich.
Deswegen kommt jetzt schon einmal ein Bastelvorschlag: Sicherlich habt ihr solche Kaminholzengel in den vergangenen Jahren auch schon auf Weihnachtsmärkten oder vor Hauseingängen stehen sehen, oder?




Mittlerweile gibt es sogar ein Bastelbuch, wenn man nach Anleitung vorgehen möchte oder weitere Anregungen sucht.

Bei meinen beiden Kaminholzengeln bin ich allerdings ohne Buch ausgekommen, habe mich einfach von einigen Bildern aus dem Web inspirieren lassen.
Ihr benötigt nicht viel Material und das Zusammenfügen ist recht unkompliziert. Nur das Trocknen der Flügel nimmt gut einen Tag in Anspruch, aber es ist ja noch genügend Zeit. ;-)



Jeder Engel besteht aus:
- einem Stück Holz
- einer Styroporkugel als Kopf
- einem Nagel als Hals
- Engelsflügeln aus Gipsbinde, die um Karton gewickelt wird
- Golddraht, Zweigen, Blüten usw. für den Heiligenschein und zum Dekorieren allgemein
(+ Werkzeuge)

Für die Flügel zeichnet ihr euch eine Vorlage auf stabilen Karton, passend zur Größe des Holzes und gemäß euren Vorstellungen. (Ich habe mich z.B. für eine ganz schlichte, zusammenhängende Form ohne viele Zacken entschieden.)
Schneidet dann den Flügel (als ein Teil) aus und legt euch eine Unterlage (z.B. ein altes Handtuch), die Gipsbinde und eine Schale Wasser bereit. Die Gipsbinde habe ich in Streifen geschnitten, maximal handbreit.
Taucht immer einen Streifen Gipsbinde ins Wasser, legt ihn auf den Karton, drückt ihn etwas an und streicht ihn glatt. Klappt dabei überstehende Teile sauber um die Kanten, sodass eure Flügelform beibehalten bleibt.
Und so arbeitet ihr euch Stück für Stück vor, bis die Flügelvorder- und -rückseite schön dicht umwickelt und eine schöne Struktur entstanden ist. Legt den Flügel dann zum Trocknen an einen warmen Ort, z.B. auf Alufolie.

Das Holz bürstet ihr ggf. etwas ab, wenn es verstaubt oder etwas dreckig sein sollte. Es sollte stabil stehen, muss aber nicht kerzengerade sein.
Ich habe mir den Kopf des Nagels mit einer Zange abknipsen lassen. Den Nagel dann in das Holz schlagen und die Styroporkugel darauf setzen, ggf. mit Leim befestigen.
Die trockenen Flügel können mit einem Tacker oder mit kleinen Nägeln an der Rückseite (Rinde) befestigt werden.

Zum Schluss kann man den Engel nach seinen eigenen Vorstellungen schlicht oder üppig dekorieren.
Wenn man sich gegen Tannenzweige und Co. entscheidet, ist der Engel sicherlich auch zum Aufstellen rund ums Jahr geeignet.




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