Dienstag, 26. August 2014

Gelesen: Die trüben Wasser von Triest

Wenn Ettore Benussi etwas mit der Stadt Triest gemeinsam hatte, dann war es eine gewisse Faulheit, eine Grundträgheit, die ihn dazu brachte, stets den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. In seinen Augen waren Weltverbesserer oder Leute, die überhaupt versuchten, etwas zu ändern, naive Träumer. Der Westen - und mit ihm die gesamte Welt - befand sich auf dem absteigenden Ast, das war mehr als offensichtlich, und Triest bot dafür ein glasklares Beispiel.


http://www.piper.de/buecher/die-trueben-wasser-von-triest-isbn-978-3-86612-379-3


Erst vor wenigen Tagen ist der Krimi "Die trüben Wasser von Triest" von Roberta de Falco erschienen, die mit Ettore Benussi einen ebenso vielschichtigen und sympathischen Kommissar erschaffen hat, wie es Donna Leons Commissario Brunetti für mich ist.





Zusammen mit seinen beiden jungen Kollegen muss Benussi den Mord an einer unbeliebten 90jährigen Dame klären, für den es immer mehr Verdächtige ohne Alibi zu geben scheint...



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