Sonntag, 14. September 2014

Eingeweckte Birnen

In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal den Einkochautomaten meiner Mutter stibitzt, um Birnen aus Opas Garten einzuwecken.
Während die Mirabellen vor ein paar Wochen noch im Backofen eingekocht wurden, wurde es bei den Birnen quasi richtig professionell. ;-)




Unser Einkochautomat hat mittlerweile sage und schreibe 32 Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber immer noch tadellos! Da er wirklich riesig ist, nimmt er leider viel Lagerplatz im Keller weg, wo er die meiste Zeit des Jahres steht...

Wer selbst über die Anschaffung eines Einkochautomaten nachdenkt, sollte überlegen, ob es jährlich viele Verwendungsmöglichkeiten geben wird, damit sich die Ausgabe auch lohnt. Da der Automat einige Gläser fasst, ist er sicherlich für Familien ideal, die viel (eigenes) Obst und Gemüse konservieren möchten.
(Mit einem Backofen klappt das Einkochen alternativ aber auch einwandfrei! Gerade kleinere Mengen oder wenige Gläser in der Fettpfanne sind hier kein Problem.)




Anleitung:
Die Birnen waschen und schälen, dann vierteln und das Kerngehäuse entfernen. 
Dicht in Einweckgläser schichten (nicht ganz voll!) und pro Glas eine halbe Zimtstange dazu stecken.

Eine Zuckerlösung herstellen: 125g Zucker in 1/2l Wasser auflösen (bzw. ein Vielfaches davon herstellen), indem das Wasser aufgekocht wird. 
Auskühlen lassen.
Die Einmachgummis in heißes Wasser legen.

Die Birnen mit der Zuckerlösung übergießen bis sie bedeckt sind. 
Das Glas sollte anschließend nicht randvoll sein, lieber wieder ein paar Birnen entfernen!

Auf jedes Glas einen Einmachgummi legen und das Glas fest verschließen. 
(Wer Gläser mit losen Deckeln verwendet, schließt sie für den Einweckvorgang mit zwei Klemmen. Die Klemmen werden nach dem Einkochen entfernt, sobald das Glas + der Inhalt vollständig ausgekühlt sind.)

Die Gläser nun zum Einwecken in den Einkochautomaten stellen und laut Bedienungsanleitung vorgehen.


PS: Kennt ihr schon die Initiative mundraub? - Über die Internetseite lassen sich die unterschiedlichsten Bäume und Sträucher finden, die geerntet werden dürfen. So können ungenutzte Ressourcen von Interessierten verwertet werden. Eine tolle Idee, finde ich!

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